Juristentag

Vom Juristentag habt ihr bestimmt schon gehört. Die haben sich jetzt wieder in München getroffen und über neue Unterdrückungsmöglichkeiten der Meinungsfreiheit geredet. Herausgekommen ist, wie kann es auch anders sein, eine Forderung nach der totalen Überwachung aller Bereiche, insbesondere aber das Internet soll Meinungsfrei werden. Genau genommen fordern sie die verdachtsunabhängige Überwachung von Internetanschlüssen, Vorratsdatenspeicherung, Filtern von Inhalten und heimliche Online-Durchsuchung, die natürlich nicht nur der Terrorabwehr vorbehalten bleiben darf.
Datenschutzrechte am Arbeitsplatz sollen aufgehoben werden, damit auch da bereits gefiltert werden kann.

Dieser Forderungskatalog dient natürlich nur ihrer Sicherheit. Das Internet ist nämlich sehr gefährlich, müsst ihr wissen, und diese Zeilen sind unter höchster Lebensgefahr entstanden. Bitte lesen sie diese Zeilen äußerst vorsichtig, da ich für digitale Angriffe oder Überfälle von irgendwelchen durchgebrannten Bytes keine Haftung übernehmen kann.

Das wir bis jetzt mit dem Internet überhaupt überlebt haben, ist ein Wunder.

Wir können froh sein, dass es wenigstens 8000 Juristen gibt, die um unsere Sicherheit besorgt sind. Daher sollten wir unbedingt dafür sorgen, dass wenigstens diese 8000 Juristen rundum überwacht werden, damit sie uns möglichst lange erhalten bleiben.

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2 Kommentare zu “Juristentag

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