Bild des Tages

Künsterlische Darstellung der Gas- und Staubscheibe um einen Braunen Zwerg.
Herkunftsnachweis: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/M. Kornmesser (ESO)

Die Illustration zeigt die Gas- und Staubscheibe eines gescheiterten Sterns, eines Braunen Zwergs, in deren äußeren Bereichen es Astronomen zum ersten Mal gelungen ist, millimetergroße Körner zu finden. Weiterlesen →www.eso.org

Wer das Bild gerne als Hintergrund haben will, kann sich hier (rechts unten) bedienen.

Supercomputer reaktiviert

Okay, die Glanzzeit des Supercomputers Harwell Dekatron liegt schon ein paar Jahre zurück, aber damals, 1951, war er einer der Leistungsfähigsten und wie die Reaktivierung bestätigt, der langlebigste Computer überhaupt.

Das Video hier zeigt quasi das Hochfahren (booten) des Computers:

Ist doch echt heftig, wie sich die Computertechnik und auch die Software in nur 61 Jahren weiterentwickelt hat. Wo werden wir in 60 Jahren stehen?

Erdähnlichen Planeten entdeckt

Nach dem es da draußen Milliarden von Galaxien mit Milliarden von Planeten gibt, war es unseren Astronomen wieder möglich, eine spektakuläre Entdeckung zu machen: Sie haben einen Exoplaneten in unmittelbarer Nachbarschaft gefunden. Nur schlappe 4,34 Lichtjahre ist der von uns entfernt, heißt, wir kommen da so schnell nicht hin. Wahrscheinlich überhaupt nie!!! Trotzdem großer Jubel über die Entdeckung! Der erdähnliche Planet wird zwar von einem roten Zwerg begleitet, in seiner unmittelbaren Nähe kann also kein Leben existieren, dennoch gehört er zu den großen spektakulären Entdeckungen, die in den letzten Jahren so gemacht wurden.

Und wieder einmal taucht die Frage auf, ob es denn intelligentes Leben da draußen geben könnte? Intelligentes Leben? Wenn bei dieser Frage unser Durchschnitts-IQ vorausgesetzt wird, ist die Frage einfach zu beantworten: Nein. Wenn man aber an höher entwickelte Intelligenzen glaubt, dann sicherlich Millionenfach.

Diese uns fremde Intelligenz muss aber mindestens einen 1000fach höheren IQ als der Mensch aufweisen, weil sie sich sonst längst selbst ausgerottet hätten.

Genfood verleiht Flügel

Welch eine Überraschung: Genetisch veränderte Nahrungsmittel sollen laut einer Studie giftig sein. Ich bin völlig von den Socken! Wie kann das sein? Sie wollten doch mit genetisch verpfuschten Lebensmitteln den Welthunger stillen.

Monsanto, sowie Lobbyisten in Brüssel, die sich für den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut stark machen, und wahrscheinlich manche Wissenschaftsvereinigung dürfte an den Untersuchungen des Teams von Gilles-Eric Séralini wenig Gefallen finden, kommentiert die französische Zeitung Nouvel Observateur. Séralinis Studie führt den Nachweis, dass sich schon geringe Dosen von gentechnisch verändertem Mais sowie des Monsanto-Breitbandherbizids Roundup bei Ratten toxisch auswirken. Die Versuchstiere entwickelten auffallend oft Tumore, nicht selten tödlich. (Quelle: heise.de)

Oh, durch vorzeitiges ableben kann der Hunger auch gestillt werden?! Klar. Sowas würden die doch niemals nie tun. NIEMALS!

Liebe Monsanto-Wissenschaftler, widerlegt diese Studie, wie ihr auch alle vorangegangenen Studien entweder wiederlegt oder aus dem Netz geklagt habt. Genfood muss als sanftes Massenterminierungsmittel erhalten bleiben.

Erderwärmung

Die durchschnittliche Oberflächentemperatur war im Jahr 2011 am höchsten seit der Aufzeichnung 1880, schreibt die NASA.

Wenn man sich die globale Temperatur Differenztabelle anschaut, sieht man, dass die Erderwärmung nun immer rascher zunimmt. Wir werden also schon bald verglühen, wenn wir nicht sofort irgendwelche Maßnahmen ergreifen. Sofortmaßnahem könnten z.B. sein, dass wir uns über die Geschichte des Klimawandels informieren. Da ergibt sich nämlich ein ganz anderes Bild.

Während die Klimapaniker immer die letzten paar Tausend Jahre betrachten, ergibt sich aus der Bohrkern-Klimageschichte ein ständiger Wandel zwischen Eis- und Warmzeiten. Dazwischen, also zwischen Abkühl- und Aufwärmfase, liegen allerdings ein paar Millionen Jahre.

Vielleicht konnten wir diesen Prozess beschleunigen, aber Auslöser sind wir nicht.

Link: Klimageschichte