Brieffreundschaft

Eine ganz besondere Brieffreundschaft...Eine besondere und “innige” Brieffreund­schaft hat sich im laufe der Zeit zwischen der Telekom und einem ihrer Kunden entwickelt, die nur durch den  Kündigungswunsch des Kunden zustande kam und nun schon seit 6 Monaten “liebevoll” gepflegt wird.

Der Kunde hatte seinen Vertrag in Deutschland gekündigt und ist danach in die Schweiz ausgewandert.

Seit dem pflegt die freundliche Telekom eine innige Brieffreundschaft mit ihrem Kunden, in dem die Beiden die Kündigung und die Rechnungen, die ihm die Telekom stets pünktlich nachschickt, thematisieren.

Die ganze Geschichte findet ihr hier

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„Die Freiheit nehm ich Dir!“

Unter dem Motto Die Freiheit nehm ich Dir! hat Digitale Gesellschaft e. V. am 29.11.12 eine Aktionen gegen Vodafone, Vodafone steht hier stellvertretend für die Branche der Telekommunikationsanbieter, gestartet, um gegen die Verletzung der Netzneutralität zu protestieren. Die Kampagnenseite halbesnetz.de informiert über viele Vorteile eines Ramschnetz. Mit unserem Vodafail-Remixer kannst Du die Kampagne mit Deinen Slogans bereichern. Auf vodafail.tumblr.com sammeln wir die besten Einreichungen.

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Italien verklagt Ratingagenturen

Na endlich werden diese krisenverschärfenden und marktmanipulierenden Ratingagenturen verklagt. Italien klagt gegen S&P und Fitch wegen Marktmanipulationen. Und Griechenland? Die leiden schließlich am meisten unter den Marktmanipulationen der Ratingagenturen. Hoffentlich klagen die auch noch!

Die Ratingagenturen kooperierten bisher zwar mit den Ermittlern. Jedoch beharrten die Unternehmen auf ihrer Position, dass ihre Bewertung der wirtschaftlichen Situation und Kreditwürdigkeit Italiens unabhängig und basierend auf objektiven Kriterien erstellt worden sei.

Ja ne, is klar! Natürlich nur unabhängig und auf objektive Kriterien basierend. Und selbstverständlich liefern alle Unternehmen des Landes ihre Bilanzen freiwillig und ungefragt bei den Ratingagenturen zur objektiven und unabhängigen Bewertung der wirtschaftlichen Situation ab. Wie bitte? Das machen die Unternehmen gar nicht? Oh, dann betreiben die Ratingagenturen also auf abgesprochene Kriterien basierend  Marktmanipulation?

Schweizer Bahn bekam 20 Millionen für Apples Urheberrechtsverletzung

Für Apples freche Urheberrechtsverletzung, das Abkupfern der Schweizer Bahnhofs-Uhr fürs iPad, soll der US-Konzern rund 20 Millionen Franken an die Schweizer Verkehrsbetriebe gezahlt haben, schreibt der “Tages Anzeiger”. 20 Millionen Franken für das Design einer Bahnhofsuhr? Und noch dazu ohne ein Gerichtsurteil? Erstaunlich, nicht wahr?

Apple ist eigentlich bekannt dafür, dass der Konzern keiner Klage ausweicht und sich die besten Anwälte holt, wenn es um Belange des Unternehmens geht.

Doch im Fall der Schweizer Verkehrsbetriebe hätte Apple bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung verloren, denn das Design der Bahnhofsuhr hat sich die SBB 2002 als “dreidimensionale Marke beim Institut für Geistiges Eigentum registrieren lassen”. Dreidimensionale Marke? Ich wusste bis heute nicht, dass es auch “dreidimensionale Marken” geben kann bzw. dass man so was auch patentieren lassen kann.

„Windows neu erfunden“

Microsoft verkündet verkaufsstart von Windows 8:

«Wir haben Windows neu erfunden», verkündete Konzernchef Steve Ballmer am Donnerstag in New York.

Haben die das nicht auch schon bei Windows Vista behauptet? Oder war Vista DAS Betriebssystem, mit dem alles besser wird?

Für das Unternehmen und seine Kunden beginne eine neue Ära. «Wir haben das Beste aus allen Welten vereint.»

Auch das kommt mir sehr bekannt vor und hat sich für mich damals nicht bewahrheitet.

Windows 8 laufe auf klassischen PCs und auf Tablets, es sei perfekt zum Arbeiten und zum Spielen geeignet. Er erwartet 670 Millionen Umsteiger mit vorhandenen PC und 400 Millionen verkaufte Windows-Geräte jährlich.

Aha, auf klassischen PC’s also auch, freut mich wirklich! Da kann man dann bestimmt viel Zeit am PC investieren, bis das alles Mal ordentlich in Windowsen verpackt ist.

Ich möchte hier nicht über Windows rummeckern, es ist ja kein schlechtes Betriebssystem. Ich mag es halt bloß nicht, wenn mein System einfach ungefragt immer wieder nach Hause funkt, sämtlich Ports offen lässt und auch noch Hilfestellung beim schnüffeln irgendwelcher durchgeknallten Geheimdienste leistet. Und da wären dann auch noch die vielen Viren, Würmer und Pferdchen, mit denen sich die Hersteller von Sicherheitsschutzschnüffelsoftware über Wasser halten. Nein, Danke! Muss ich jetzt nicht wirklich haben. Vielleicht später einmal, wenn es denn irgendwann einigermaßen sicher ist.

Umsätze der Unterhaltungsbranche

Fefe hat heute ein paar interessante Umsatzzahlen aus der Unterhaltungsbranche in Deutschland veröffentlicht. Spreeblick hat die Zahlen anschließend visualisiert.

Top Leistung! Beide.

Wenn man sich die Umsatzzahlen der Buchbranche anschaut, darf man sich schon darüber wundern, dass ausgerechnet die Buchautoren sich vor einiger Zeit dazu hinreisen ließen, Bettelbriefe wegen Urheberrecht und ihrem ach so schlechtem Einkommen, zu unterschreiben.

Atomkraftwerke sind sicher

Das Atomkraftwerk in Fukushima war mindestens genau so sicher, wie unsere Atomkraftwerke in Europa. Das kam jetzt durch den Stresstest in Europa und in Japan durch den vom Erdbeben ausgelösten Tsunami heraus: die Betreiber lassen Sicherheitswartungsarbeiten nicht umsetzen, weil sonst der Eindruck erweckt wird, Atomkraftwerke seinen nicht sicher.

Im Übrigen kann es den Betreibern völlig egal sein, wenn so ein AKW mal explodiert, denn im Schadensfall muss der Steuerzahler dafür haften.

Streik bei Foxconn

Bei Apples liebste und kostengünstige Produktionsfirma Foxconn gab es wieder einmal eine Arbeitsverweigerung von 3000 bis 4000 Mitarbeiter. Die hatten einfach keine Lust mehr, die Qualitätsanforderungen bei der iPhone-5-Fertigung einzuhalten.

Oh, doch nicht. Laut einem Foxconn-Sprecher ging es lediglich um einen Streit zwischen dem Produktionsteam und der Qualitätskontrolle, der am Freitagnachmittag noch “beigelegt” worden sei. Ja, das ist natürlich was ganz anderes.

Ob es bei der Beilegung des Streiks auch wieder eine Massenschlägerei gab, ist nicht bekannt.

Unsere Atomkraftwerke sind sicher

Die sind sogar so sicher, das sie beim ersten harmlosen Test, auch Unstresstest – nein – Stresstest soll das heißen, durchgefallen sind. Hätte man einen echten Stresstest gemacht, wäre es jetzt ziemlich dunkel in Deutschland. Konnte man aber verständlicherweise wegen der vielen Arbeitsplätze, die dadurch verloren wären, nicht machen. Arbeitsplatzsicherung geht vor Sicherheit.

Insgesamt gesehen, stehen wir doch recht gut da, keines der AKWs ist bisher explodiert. Okay, bei Erdbeben schalten die meisten AKWs zwar nicht ab und die Kühlung reicht im Notfall vielleicht für eine Stunde, aber diese Zeit reicht auch zur Evakuierung der Besten Leute, die wir hier im Land haben. Viele sind das ja nicht, ein paar Lobbyisten und ihre Abgeordneten nur.

Was von Versprechen der Atom-Lobby zu halten ist, darüber schreibt die Zeitung, dass nach dem Super-Gau in Tschernobyl 1986 eigentlich die EU-Staaten dringende Sicherheitsmaßnahmen vereinbart hätten. "Auch Jahrzehnte später steht deren Umsetzung in einigen Mitgliedsländern noch immer aus", ist das fatale Urteil des Berichts, der der Zeitung vorliege. "Hunderte technische Verbesserungsmaßnahmen" seien identifiziert worden, "praktisch alle Anlagen bedürfen verbesserter Sicherheitsmaßnahmen", sei das Ergebnis. (www.heise.de)

Wozu Sicherheitsmaßnahmen, eine Stunde reicht denen doch um einen Flieger zu erwischen. Die stehen doch Tag und Nacht bereit. Also kein Grund zur Besorgnis.

Unsere Atomkraftwerke waren, sind und bleiben sicher. Ganz sicher! Sie sind sicher! Es funktioniert! Man muss es nur oft genug wiederholen.

Links
Schwere Mängel in Europas Atomkraftwerken – welt.de
Unstressiger Stresstest fördert massig AKW-Sicherheitsmängel ans Licht – heise.de
Der überflüssige AKW-Stresstest – zeit.de