Schweizer Bahn bekam 20 Millionen für Apples Urheberrechtsverletzung

Für Apples freche Urheberrechtsverletzung, das Abkupfern der Schweizer Bahnhofs-Uhr fürs iPad, soll der US-Konzern rund 20 Millionen Franken an die Schweizer Verkehrsbetriebe gezahlt haben, schreibt der “Tages Anzeiger”. 20 Millionen Franken für das Design einer Bahnhofsuhr? Und noch dazu ohne ein Gerichtsurteil? Erstaunlich, nicht wahr?

Apple ist eigentlich bekannt dafür, dass der Konzern keiner Klage ausweicht und sich die besten Anwälte holt, wenn es um Belange des Unternehmens geht.

Doch im Fall der Schweizer Verkehrsbetriebe hätte Apple bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung verloren, denn das Design der Bahnhofsuhr hat sich die SBB 2002 als “dreidimensionale Marke beim Institut für Geistiges Eigentum registrieren lassen”. Dreidimensionale Marke? Ich wusste bis heute nicht, dass es auch “dreidimensionale Marken” geben kann bzw. dass man so was auch patentieren lassen kann.

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