Friedensnobelpreis für die EU

Während die deutsche Presse es super toll findet, dass die EU den Friedensnobelpreis kriegt, schaut die britische Presse mehr auf die bisherige Leistung der EU und ihrer Eurokraten:

der Telegraph die (angesichts von 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien) "im besten Falle verfrühte" Auszeichnung des "Experiments, einen anti-demokratischen Bundesstaat zu erschaffen", als "jenseits einer Parodie" und vergleicht sie mit dem Ritterschlag des Superbanksters Sir Freddie Goodwin. Zur Begründung, dass die EU dem Kontinent Frieden gebracht habe, merkt Telegraph-Kolumnist Iain Martin treffend an, es seien ja wohl eher Briten und Amerikaner gewesen, die diese Aufgabe erledigten.

Der Spectator spricht von einem "bizarren Aprilscherz", die Sun von einem "Witz" und die Daily Mail illustriert ihre Schlagzeile "Friedensnobelpreis für Idiotie" genüsslich mit Hakenkreuzdemonstranten in Griechenland. Sogar der sonst recht EU-begeisterte Economist wundert sich angesichts der aktuellen Entwicklungen über die Wahl.
Quelle: Telepolis

Wir sind also nicht die Einzigen, die an den Verstand derer zweifeln, die gerade die EU für diesen Preis auserkoren haben.

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