Update: Über 50 Unis gehackt

Geniale Aktion irgendwelcher Vollpfosten, die damit gegen die Missstände im Bildungssystem demonstrieren aber verkackte politische Reformen damit treffen wollten. Als Grund geben sie an:

Laut eigener Aussage wollen die Hacker mit ihrer Aktion unter dem Namen „Project Westwind“ Aufmerksamkeit auf die Missstände im Bildungssystem lenken. So werden etwa überzogene Studiengebühren in den USA und hastige hochschulpolitische Reformen in Europa kritisiert. (www.heise.de)

Demnach sind also die Unis für Reformen verantwortlich? Ja, ist das so? Wozu brauchen wir dann überhaupt noch Politiker? Studenten schädigen, indem ihre Daten veröffentlicht werden, hat mit demonstrieren nichts zu tun. Das war einfach nur eine dumme kriminelle Aktion, die nichts bewirkt.

Diverse Universitäten (u.a. Harvard Universität, Uni Bochum), wurden übrigens auf Sicherheitslücken hingewiesen, ignorierten aber die Warnung. Da rein zu kommen, war also keine große Sache. S. auch hier.

Im Übrigen sollten Journalisten zu Weiterbildungsmaßnahmen verpflichtet werden, damit sie wenigstens erkennen, wenn sie Bullshit abschreiben.


Update: Auf www.sicherheit-online.org gibt es einen schönen Artikel, der über die Sicherheitsproblematik bei Universitäten aufklärt. U.a. erfährt man dort auch, dass Universitäten viel zu beschäftigt sind/waren, um auf Warnungen zu reagieren.

Danke, für den Hinweis.

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