Wohin mit einem kaputten Atom-U-Boot?

Die Russen hatten da 1981 eine geniale Idee, einfach heimlich in der Arktis versenken, dann ist’s weg. 31 Jahre später, inzwischen gibt es selbst in Russland ein Umweltministerium mit Strahlenschutzabteilung, finden sie heraus, oh verdammt, die Idee war doch nicht so gut. Weil:

Nach Angaben des Staatlichen Russischen Instituts für Strahlenschutz (IBRAE) entweichen seit 1981 jährlich 851 Millionen Becquerel Radioaktivität aus dem 110 Meter langen Boot. (www.swr.de)

Und:

"Die Brennstäbe werden möglicherweise zerstört. Es werden größere Löcher in die Bootshaut gerissen. Das heißt: Das radioaktive Material, was im Kern ist, kann im schlimmsten Fall vollständig und zwar sehr kurzfristig freigesetzt werden. Das ist eine Katastrophe." (www.swr.de)

Damit konnte jetzt ja wirklich niemand rechnen, dass das jetzt auch noch bei REPORT MAINZ (heute um 21:45 Uhr im ersten) ins Fernsehen kommt. Dabei hätte man es doch besser vertuscht, auch weil sich das Zeugs verdünnt und nur die Fische verstrahlt werden, die sie nicht essen werden.

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